Warum wir die Leos brauchen ...

Gedanken zum Umgang mit unserem Patenclub von unserem Lions-Freund Winrich Granitzka

Die Lions-Bibel sagt es an prominenter Stelle, gleich in der zweiten Zeile nach dem Namen unseres Clubs steht schlicht und schnörkellos:
"Bürgender Club für Leo-Club Köln St. Pantaleon"
Wir bürgen also.
Vordergründig versteht man darunter sicher, dass wir als erfahrene Lions den Mitgliedern unserer "Jugendorganisation" mit Rat und Tat zur Seite stehen, sie ihren Unternehmungen unterstützen und auch menschlich für sie da sind.
Das tun wir.
Lions-Freund Gustav Degen hat sich zwei Jahrzehnte fürsorglich um unseren Nachwuchs gekümmert, hat die jungen Leute in vielen Fragen väterlich beraten, persönlich unterstützt, verständnisvoll zugehört, Kontakte geknüpft, Verbindung zum Club ermöglicht und ihnen Mut gemacht, ihren Weg selbst zu suchen und zu gehen.
Wir haben uns als Club finanziell engagiert, haben die jungen Damen und Herren zu unseren Festen – auf jeden Fall zur Weihnachtsfeier -  eingeladen.
Der Vorstand hat nach dem Ausscheiden von L Degen als Betreuer und Kontaktmann einen neuen Beauftragen gewählt, der sich von Amts wegen um unseren Nachwuchs kümmern soll.
Ja, wir haben sogar eine gemeinsame Groß-Activity - Tombola mit einem Auto als Hauptgewinn - durchgeführt. War zwar etwas stressig, hat dann aber doch geklappt.
Alles paletti also.
Wir haben unsere Pflicht getan und können uns beruhigt zurücklehnen.
Oder ist da noch einiges zu bedenken?
Machen wir uns eigentlich bewusst, wie viel wir von unseren jungen Freunden zurückerhalten können?
Gute neue Ideen zum Beispiel.
Oder an ihrem Umgang mit Activities merken, dass gute Taten nicht immer viel Geld kosten müssen, aber etwas  mehr persönliches Engagement erfordern.
Wir könnten von ihnen wieder lernen, mehr Mut bei Entscheidungen zu haben und auch zu wagen, ein überschaubares Risiko einzugehen.
Wir könnten sehen, dass wir erfolgreicher sind, wenn wir die Dinge positiv angehen und uns den Blick nicht mit tausend kleinlichen Bedenken verstellen.
Oder sich wieder einmal richtig über eine gelungene Aktion freuen und sie feiern, statt sie als erledigt im Terminkalender abzuhaken.
Wir könnten in Diskussionen mit unseren Juniorpartnern authentische Informationen über die Ängste, Probleme und Lebensbedingungen der nachfolgenden Generation erlangen und bedenken.
So könnten wir einen Blick „in das von Morgen“ werfen (Chalil Gibran) und unsere Perspektive erweitern.
Auch könnten wir wiederentdecken, wirkliche Freundschaften im  Club zu schließen, statt uns in wohldosierten, gesellschaftlichen  Bahnen  zu begegnen.
Für unsere „Mühen“ als Bürgen, könnten wir eine ganze Menge guter Dinge zurückerhalten – wenn wir denn wollten.
Finden Sie nicht?

   
Von den Anfängen bis zur Gründung des Leo-Club Köln St. Pantaleon

1973, anlässlich eines Europa-Forums der Lions in Stockholm, beschlossen mehrere Lions-Freunde, die im besonderen Maße an der Jugendarbeit interessiert waren, unter Leitung von L Euler-Schmidt sen., sich künftig intensiver um die gerade erst entstandene Leo-Bewegung zu bemühen.
Der damalige Beauftragte für Jugendfragen unseres Clubs, Lions-Freund Gustav Degen, hielt engen Kontakt zu L Euler-Schmidt sen., dessen Söhne in dieser Zeit ihre Studiengänge in Köln aufnahmen. Somit war der Anstoß, mit den beiden jungen Studenten und deren Freunden einen Leo-Club in Köln zu gründen, gegeben.
So kam es im Jahre 1983 zur Gründung des Leo-Club Köln St. Pantaleon. Unser Lions-Club Köln-Colonia übernahm die Patenschaft und unser heutiges Mitglied, Lions-Freund Michael Euler-Schmidt, der den Club im Laufe der Zeit auf ca. 20 Mitglieder erweiterte, fungierte als Gründungspräsident. Der Name Köln St. Pantaleon war bewusst ausgesucht: Der Heilige Pantaleon hatte sich als Arzt den Bedürftigen und Hilfesuchenden verschrieben und so sollte der Name des Clubs für die jungen Leute Vorbild und Ansporn sein.

Der Leo-Club Köln St. Pantaleon macht sich  insbesondere bei der Betreuung der Behinderten der GWK (Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH), der Hauptactivity des Lions-Club Köln-Colonia, verdient.  Im Laufe der Zeit wurden die jungen Leute von Lions-Freund Gustav Degen, der von 1983 bis 2003 die Leos betreute, an diese soziale Aufgabe herangeführt und so war nach nur kurzer Zeit eine enge Verbindung zu den Behinderten hergestellt. Gemeinsame Kegelabende, Grillfeste, Spaziergänge, Besuche im Hänneschen-Theater oder in der Disco etc. sind zur Regel geworden.

Für weitere Informationen zum Leo-Club Köln St. Pantaleon kontaktieren Sie unseren Beauftragten für die Leos, Lions-Freund Wolfgang Wiegand.

 

   
Was ist ein Leo-Club?

Der Name "LEO" steht im Englischen für "Leadership, Experience, Opportunity - Führung, Erfahrung, Gelegenheit". Frei übersetzt bedeutet das Wort "LEO" für die Mitglieder eines Leo-Clubs "Die Gelegenheit zu bekommen, Führungserfahrungen zu sammeln."

Die Leo-Clubs sind weltweit verbreitet. In über 145 Ländern gibt es 5.811 Clubs mit über 145.500 Mitgliedern, in Deutschland 178 Leo-Clubs mit 3.131 Mitgliedern (Stand: 1.8.2009).

Die Leos sind Schüler und Studenten, Auszubildende und berufstätige junge Menschen, im Alter von 16 bis 28 Jahren. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, durch persönlichen Einsatz dort zu helfen, wo Hilfe benötigt wird. Neben ihren vielfältigen Actvities nutzen die Leos jede Gelegenheit, Freundschaften und Kontakte mit anderen Leo-Clubs zu knüpfen. Die Leo-Clubs laden zu ihren Feiern - z.B. die legendären Leo-Parties oder auch Clubjubiläen - die Leos aus ganz Deutschland ein.

   
Das offizielle Logo der Leo-Clubs
   
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